
Mabon ist das Fest der Herbst-Tagundnachtgleiche – ein Moment vollkommener Balance, in dem Tag und Nacht erneut gleich lang sind. Es ist das zweite der drei Erntefeste und lädt dazu ein, für die Fülle des Jahres zu danken und sich behutsam auf die dunkle Jahreshälfte einzustimmen. Mabon ist ein Fest der Dankbarkeit, der Ernte und der inneren Einkehr.
Jede Begegnung mit Mabon ist eine Einladung, zur Ruhe zu kommen. Die Mabon Bedeutung liegt im Gleichgewicht – und im bewussten Übergang von der äußeren Fülle zur inneren Sammlung. In diesem Beitrag erfährst du, woher das Fest stammt, welche Bräuche dazugehören und mit welchen Ritualen du den Herbst bewusst begrüßt.
Wichtigste Erkenntnisse:
- Mabon wird zur Herbst-Tagundnachtgleiche um den 22./23. September gefeiert
- Das Fest steht für Dankbarkeit, Gleichgewicht und die zweite Ernte
- Es ist der Gegenpol zu Ostara im Frühling
- Äpfel, Wein und Früchte sind zentrale Symbole des Festes
- Mabon ist eines der acht Jahreskreisfeste und liegt zwischen Lughnasadh und Samhain
Was ist Mabon? Bedeutung des Herbstfestes
Mabon ist das Herbstfest im Rad des Jahres und markiert den astronomischen Herbstbeginn. Wie zu Ostara sind Tag und Nacht exakt gleich lang – doch diesmal kippt die Waage in Richtung Dunkelheit. Die Tage werden kürzer, die Natur zieht sich zurück, und es ist Zeit, die zweite Ernte einzubringen.

Während Lughnasadh die erste Getreideernte feierte, geht es bei Mabon um die Früchte: Äpfel, Trauben, Nüsse und Kürbisse. Es ist ein Fest der Dankbarkeit und zugleich eine Einladung, nach innen zu schauen.
Ursprung und Name des Festes
Der Name Mabon ist vergleichsweise jung und geht auf die walisische Sagengestalt Mabon ap Modron zurück, einen Sohn der Muttergottheit. Die Tradition, den Herbst mit Erntedankfesten zu feiern, ist jedoch uralt – das christliche Erntedankfest steht in derselben Linie.
Mabon im Rad des Jahres
Im Jahreskreis steht Mabon zwischen Lughnasadh und Samhain. Als zweites Tagundnachtgleiche-Fest bildet es den Gegenpol zu Ostara im Frühling – wo dort das Licht erwachte, beginnt hier die Zeit des Rückzugs.
Wann wird Mabon gefeiert?
Mabon fällt auf die Herbst-Tagundnachtgleiche, meist um den 22. oder 23. September. Das genaue Datum richtet sich nach dem Sonnenstand und schwankt leicht von Jahr zu Jahr.
Die Bedeutung von Mabon
Die Mabon Bedeutung entfaltet sich auf drei Ebenen, die sich direkt auf dein Leben übertragen lassen: Gleichgewicht, Dankbarkeit und Einkehr.
Gleichgewicht: Tag und Nacht halten sich die Waage. Mabon erinnert dich daran, dein Leben in Balance zu bringen, bevor die ruhigere Jahreshälfte beginnt.
Dankbarkeit: Die zweite Ernte ist eingebracht. Es ist die Zeit, für die Fülle des Jahres zu danken und das Erreichte zu würdigen.
Einkehr: Mit den kürzeren Tagen beginnt eine Zeit der Sammlung. Mabon lädt ein, nach innen zu schauen und zur Ruhe zu kommen.
„Mabon lehrt uns, im Moment der größten Fülle bereits dankbar loszulassen.“ – aus der Jahreskreis-Tradition
| Symbol | Bedeutung bei Mabon |
|---|---|
| Apfel | Ernte und verborgene Weisheit |
| Wein & Trauben | Fülle und Genuss |
| Füllhorn | Dankbarkeit und Überfluss |
| Tag & Nacht gleich | Balance und Gleichgewicht |
Das Erntedankfest und die zweite Ernte
Mabon ist das klassische Erntedankfest. Nach dem Getreide werden nun Obst und Wein eingebracht – die süßen Früchte des Jahres. Traditionell wird gemeinsam gefeiert, gegessen und für die Gaben der Natur gedankt. Zugleich beginnt die Vorbereitung auf den Winter: Vorräte werden angelegt, das Haus wird gemütlich gemacht.

Mabon Rituale für Dankbarkeit und Balance
Du musst kein altes Brauchtum kopieren, um Mabon für dich zu nutzen. Die folgenden Mabon Rituale lassen sich leicht umsetzen.
Die Zeit der Einkehr lässt sich schön mit einem klaren, beruhigenden Duft begleiten, der den Geist zur Ruhe bringt. Unsere Peace of Mind Zen Sticks mit Rosmarin und Palo Santo sind dafür ein idealer Begleiter.

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Jetzt entdecken1. Ein Erntedank-Altar
Gestalte einen Altar mit den Früchten des Herbstes: Äpfel, Nüsse, Weinlaub, Kürbisse. Er wird zum sichtbaren Ausdruck deiner Dankbarkeit.
2. Ein Dankbarkeitsritual
Schreibe auf, wofür du in diesem Jahr dankbar bist. Lies die Liste laut vor und spüre die Fülle, die bereits in deinem Leben ist.
3. Ein Balance-Ritual zur Tagundnachtgleiche
Zünde zwei Kerzen an – eine für das Licht, eine für die Dunkelheit. Sie erinnern dich daran, beide Seiten des Lebens in Balance zu halten.
4. Loslassen vor dem Winter
Frage dich, was du nicht in die dunkle Jahreszeit mitnehmen möchtest. Schreibe es auf und lass es bewusst los, um Raum für Ruhe zu schaffen.
Mabon feiern: Bräuche und Traditionen
Mabon ist ein warmes, geselliges Fest – perfekt, um die Fülle des Herbstes zu genießen.
| Brauch | So setzt du ihn um |
|---|---|
| Erntedank | Für die Gaben des Jahres danken |
| Herbstfrüchte | Äpfel, Trauben und Kürbisse genießen |
| Haus schmücken | Mit Laub, Kürbissen und Kerzen gemütlich machen |
| Festmahl | Ein dankbares Mahl mit lieben Menschen teilen |
Mabon in der modernen Praxis
Du brauchst keinen religiösen Hintergrund, um Mabon zu feiern. In der modernen Praxis geht es darum, dankbar zurückzublicken und sich bewusst auf die ruhigere Jahreszeit einzustimmen.
Die sanfte Herbststimmung lässt sich besonders fein mit Räucherpapier begleiten – weniger Rauch, gleicher Duft. Unser Core Zen Paper Bundle ist ideal für bewusste, ruhige Momente.

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Jetzt entdeckenDankbarkeit üben
Mache aus Mabon den Auftakt für eine kleine Dankbarkeitspraxis, die dich durch den Herbst trägt. Schon wenige Minuten am Tag wirken spürbar.
Zur Ruhe kommen
Nutze die kürzeren Tage bewusst, um runterzufahren: weniger Termine, mehr gemütliche Abende, mehr Schlaf. Der Herbst lädt zur Regeneration ein.
Symbole und Korrespondenzen von Mabon
Wer sein Mabon-Ritual vertiefen möchte, kann mit den traditionellen Korrespondenzen arbeiten.
| Element | Zu Mabon passend |
|---|---|
| Farben | Rot, Orange, Braun, Gold |
| Kräuter | Salbei, Holunder, Hopfen |
| Steine | Citrin, Saphir, Räucherquarz |
| Speisen | Äpfel, Trauben, Kürbis, Nüsse |
Fazit: Mabon als Fest der Dankbarkeit und Balance
Mabon ist ein Fest des Gleichgewichts und der Dankbarkeit. Es feiert die zweite Ernte und lädt ein, im Moment der größten Fülle innezuhalten und sich behutsam auf die dunkle Jahreszeit einzustimmen. Ob du einen Erntedank-Altar gestaltest, Dankbarkeit übst oder einfach den goldenen Herbst genießt: Schon ein kleines Ritual genügt, um die Energie dieses Festes für dich nutzbar zu machen.
Häufig gestellte Fragen zu Mabon
Was bedeutet Mabon?
Mabon ist das Herbstfest im Jahreskreis und feiert zur Tagundnachtgleiche die zweite Ernte sowie das Gleichgewicht von Licht und Dunkel. Es steht für Dankbarkeit, Balance und innere Einkehr.
Wann wird Mabon gefeiert?
Mabon fällt auf die Herbst-Tagundnachtgleiche, meist um den 22. oder 23. September. Das genaue Datum richtet sich nach dem Sonnenstand.
Was hat Mabon mit dem Erntedankfest zu tun?
Mabon ist im Kern ein Erntedankfest. Es feiert die zweite Ernte mit Obst und Wein und steht in derselben Tradition wie das christliche Erntedankfest.
Welche Rituale gehören zu Mabon?
Typische Mabon Rituale sind ein Erntedank-Altar, ein Dankbarkeitsritual, ein Balance-Ritual mit zwei Kerzen zur Tagundnachtgleiche sowie das bewusste Loslassen vor dem Winter.
Was ist der Unterschied zwischen Mabon und Ostara?
Beide sind Tagundnachtgleiche-Feste mit Balance von Tag und Nacht. Ostara feiert im Frühling das Erwachen des Lichts, Mabon im Herbst die Ernte und den Beginn der dunklen Jahreshälfte.
Ist Mabon ein Teil des Jahreskreises?
Ja. Mabon ist eines der acht Jahreskreisfeste und liegt zwischen Lughnasadh und Samhain. Es ist das zweite der drei Erntefeste und der Gegenpol zu Ostara.